Hochzeit und Honeymoon – und danach?

Wie eine Hoch-Zeit langfristig beglückend in den Alltag integriert werden kann

24. Juni 2017, von Veronika
Wir sind jetzt seit 3 Wochen vermählt. In einem wunderschönen Ritual und liebevollen Fest haben wir uns dieses Zeichen, diese Hoch-Zeit, geschenkt. Mit berührender Unterstützung von meinen Hochzeits-Königinnen-Schwestern und noch weiterer herzlichen Frauen und Männer.

Die folgenden 3 Tage waren wir mit Aufräumen beschäfigt und dem ersten Entdecken und Erfreuen an den einzigartigen und großzügigen Geschenken. Dann folgten 10 Tage Honeymoon auf Malta und Gozo, auf der ich mal kurz in die Romantikfalle reinkippte. Mittels bewährtem Couple Council – bei Fisch und Wein am Meer – kam ich da gut wieder raus, eine alte Verletzung wollte gefühlt und gelöst werden. Wir genossen die Zeit, es war leicht und innig, und das was normalerweise schwierig ist an äußeren Umständen, war auch leicht.

Dann kamen wir zurück und ich war zwei Tage wie „aus dem Nest gefallen“. Orientierungslos. traurig, irritiert. Ich hatte den Eindruck, als würde jetzt alles weiterlaufen wie VORHER! Und das wollte ich auf KEINEN FALL!! Ich hab nicht soviel Zeit, Energie, Geld und Liebe investiert, um jetzt so weiterzuleben wie vorher! Das Gelebte, Zelebrierte, Veränderte, die Hoch-Zeit will in den Alltag integriert werden! Koste es was es wolle, ich geh keinen Schritt mehr zurück! Meine Radikalität ist für meinen Liebsten Mann anfangs nicht immer leicht. später bedankt er sich immer dafür.

Integration von Hoch-Zeit:

Wie immer war und ist die aktuelle GAIA-Zeitqualität meine optimale Unterstützerin in Weiterentwicklungs-Angelegenheiten: der Tag der Sommersonnwende wurde also gleich genutzt. um dem Reifen und Integrieren Raum und Zeit zu widmen. Wir holten unseren Vision-Satz (Anfang Feber erstellt) hervor und erarbeiteten im Couple Council die für uns wesentliche Fragen. Was ist bereits reif geworden? Das feiern wir.
Was braucht es, damit das, was heuer intensiv gewachsen ist, ausreifen kann? Was braucht es, damit die intensive Hoch-Zeit als nachhaltige freudvolle Veränderung im Alltag wirken kann? Die Liebe noch mehr und leichter wird, wie wir es uns zugesagt haben?

Mit diesen Fragen ging dann jeder von uns an den Ort, an dem wir gut Zugang zur Weisheit des Universum erhalten. Und verweilten solange, bis wir spürten, wir haben alle Informationen erhalten. Ein To-Do-Auszug aus dem Ergebnis:

+ entspannen und von meinen Erfahrungen erzählen (tu ich hiermit 🙂 )

+ wir feiern ab jetzt 1 x die Woche ein Hochzeitsritual (wir nehmen dafür zb. jeweils einen kleinen Ausschnitt des Rituales und sprechen, leben, singen…ihn nochmals. Ist lustig und sehr freudvoll!)

+ wir nehmen uns täglich eines des Segensgeschenke (ein Stofftüchlein) und betrachten es ausgiebig, erzählen uns, was wir darin sehen, spüren den Segen der Schenkenden nochmals…wenn wir alle 50 durchhaben, lassen wir eine Decke für uns draus nähen

+ ähnliches machen wir mit den kunstvollen Glückwunschkarten: alle liegen in einer schönen Schachtel, eineR von uns greift rein, zieht eines und liest es vor. Dann sonnen wir uns nochmals in den Wünschen. Was mir damit machen, wenn wir alle auswendig kennen, lassen wir noch reifen.

+ weitere To-Do´s werden von Harald und mir einzeln umgesetzt.

Ja, und ich hab noch eine Spezial-Aufgabe von meinen weisen Beraterinnen erhalten: mich mit dem großen Thema „Ehe“ zu beschäftigen! Weil die Vorstellung, auch staatlich verheiratet zu sein, löst noch immer Enge aus bei mir. Und das soll auch noch aufgelöst werden in mir…und das ist eine längere Geschichte, zu der ich vielleicht Ende des Jahres mehr sagen kann!